Berlinale 2011

61. Internationale Filmfestspiele Berlin 10. – 20.02.11

Vom 10. bis 20. Februar 2011 ist es wieder Zeit für das jährlich stattfindenden Filmfestival die “Berlinale”! Auch die Stadtvilla Global möchte bei diesem Event nicht fehlen und macht sich mit allen interessierten Kindern und Jugendlichen auf zu den Filmfestspielen. Wir schauen die folgenden Filme an:
Kinderfilme Generation Kplus:
Samstag 12. Februar, 14:00 Uhr JORGEN+ANNE= FÜR IMMER (ab 8 Jahren) Treffpunkt: 12:00 Uhr in der Stadtvilla Global Samstag, 19. Februar 2011, 15:30 Uhr Vorführung der Preisträgerfilme (ab 10 Jahren) Treffpunkt: 13:30 Uhr in der Stadtvilla Global Sonntag, 20. Februar 2011, 16:30 Uhr MORGEN WIRD ALLES BESSER (ab 10 Jahren) Treffpunkt: 14:30 Uhr in der Stadtvilla Global.
Jugendfilme Generation 14plus: Freitag, 18. Februar 2011 19:30 Uhr Vorführung der Preisträgerfilme (ab 14 Jahren) Treffpunkt: 17:30 Uhr in der Stadtvilla Global Sonntag, 20. Februar 2011, 16:30 STADT LAND FLUSS (ab 14 Jahren) Treffpunkt: 14:30 Uhr in der Stadtvilla Global.
Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich!
Weitere informationen hier  FlyerBerlinale2011

In Anlehnung an die diesjährigen 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin vom 10. bis 20. Februar 2011 zeigen wir im Kinosaal der Stadtvilla Global vom 11. bis 18. Februar Filme aus dem Kinder- und Jugendprogramm Berlinale Edition. Für Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen bieten wir Sondervorführungen. Anmeldungen und Informationen unter der Tel.: 030 / 603 10 80

10. Februar, 16:00 Uhr
Elina

Regie: Klaus Härö / Schweden/Finnland 2002 / 74 Minuten / empfohlen ab: 7 Jahren Sprachen: Deutsch, Schwedisch mit deutschen Untertileln
Warum soll man sich entschuldigen, wenn man doch gar nichts falsch gemacht hat? Elina fühlt sich von ihrer Lehrerin Tora Holm ungerecht behandelt. Weil sie trotzig auf ihrer Unschuld beharrt, muss sie eine schwere Zeit durchstehen: Frau Holm tut so, als wäre das Mädchen gar nicht da. Da an-fangs nicht einmal Mutter und Schwester sie unterstützen wollen, findet Elina ihren einzigen Aus-gleich, wenn sie ins Moor hinter dem Elternhaus geht und den Vater besucht. Während sie auf sei-nen Pfaden stapft, spricht sie im Geiste mit ihm, und in diesen Momenten gibt er Elina Mut und Kraft für ihren harten Alltag. Eines Tages vergisst Elina, dass im Moor der Boden unter den Füßen sumpfig ist, und sie gerät in eine gefährliche Situation, nach der sich alles ändert…

11. Februar, 16:00 Uhr
Mirakel – Ein Engel für Dennis P.

Regie: Natasha Arty Dänemark 2000 / 75 Minuten

mit: Stefan Pagels Andersen, Sidse Babett Knudsen, Peter Frödin, Thomas Bo Larsen empfohlen ab: 9 Jahren Sprachen: Deutsch, Dänische OV

Dennis P. quälen drei Probleme: er hat noch keine Schamhaare, er ist unglücklich in Karen Elise verliebt und zuhause nervt ihn seine depressive Mutter. Auf Rat eines Freundes geht er in die Kirche und bittet Gott um Hilfe. Tatsächlich erscheint ein himmlisches Wesen, das ihm ein verlockendes Angebot macht: Dennis bekommt eine Engelslizenz und kann fortan alles nach seinen Wünschen verändern. Nur fluchen darf er nicht mehr. Doch kaum glaubt er, all seine Probleme beseitigt zu haben, nehmen die Dinge einen ungeahnten Lauf.

15. Februar, 16:00 Uhr
Nenn mich einfach Axel

Regie: Pia Bovin Dänemark 2002 / 85 Minuten

mit: Adam Gilbert Jespersen, Nour Abou El-Foul, Nadia Bøggild, Sarah Kjaergaard Boberg, Jesper Lohmann, u.a. empfohlen ab: 6 Jahren Sprachen: Deutsch, Dänisch, Engl. Untertitel
Mit seinen zehn Jahren wird Axel nicht so ernst genommen wie die muslimischen Jugendlichen im Viertel. Seine Vorbilder fahren coole Autos, tragen Goldketten – die Mädchen stehen auf sie. Axel beschließt, auch ein Moslem zu sein, nennt sich fortan Achmed, besucht die Moschee und muss – trotz Mutters Kochkünsten – auf Schweinefleisch verzichten. Für seine Band findet er kaum mehr Zeit, bis Fatima Hausarrest bekommt, ihr Auftritt gefährdet und ein echter muslimischer Held gefragt ist.

17. Februar, 16:00 Uhr
En Garde
Deutschland, 2004 Regie: Ayse Polat (ab 12) Alice ist 16, als sie von ihrer Mutter in ein katholisches Mädchenheim abgeschoben wird. Wie apathisch erträgt sie dort die Schikanen ihrer Zimmergenossinnen. Ihr hypersensibles Gehör ist symptomatisch für ihren Rückzug nach innen: Alice nimmt Geräusche bedrohlich laut wahr. Nur das kurdische Mädchen Berivan, das auf den positiven Bescheid seines Asylantrags wartet, wirbt um das Vertrauen des schweigsamen Mädchens. Als sich beide für einen Fechtkurs anmelden, spiegeln ihre ersten ungelenken Schritte in dem eleganten Kampfsport auch ihre Beziehung wieder, die zwischen Angriff und Verteidigung, Zuneigung und gekränktem Stolz wechselt. Trotz aller Gegensätzlichkeit freunden sich die beiden an, doch wächst auch die Angst vor Verlust. Als Berivan sich in Ilir verliebt, fühlt sich Alice ausgegrenzt. Sie reagiert mit Drohungen und Aggressionen, bis die Situation schließlich eskaliert. Auszeichnungen: Silberner Leopard und Leopard fu?r die besten Darstellerinnen beim Internationalen Filmfestival Locarno 2004.

Winterferien in der Stadtvilla Global

Wie schreibt man ein Drehbuch?

Für Jugendliche zwischen 14-18 Jahren 31. Januar bis 4. Februar, von 13.00 bis 18.00 Uhr.
Ihr werdet in dem Workshop die Grundlagen des Drehbuchschreibens lernen, so dass ihr ein umsetzbares Kurzfilmdrehbuch schreiben könnt. Zusammen werden wir spannende Filmfiguren entwickeln – die Grundlage jeder guten Geschichte. Ihr werdet lernen, wie man Dialoge schreibt, mit und ohne Worte, eine Filmgeschichte strukturiert und wie man einzelne Filmszenen aufbaut. Dazu schauen wir uns auch Szenen aus Filmen an. Aber wir werden auch eure selbst geschriebenen Szenen drehen, um sie auf ihre filmische Umsetzbarkeit zu testen. Im Rahmen des Kurses werden die ersten Drehbuchideen entstehen, die dann in einer laufenden Gruppe zu fertigen Drehbüchern weiterentwickelt, und auch verfilmt werden können.

Bilderbuch “Geschichten über die Liebe”

für Jugendliche ab 11 Jahren 31. Januar bis 4. Februar von 13.00 bis18.00 Uhr Frisch verliebt und großer Kummer Schreibe deine Geschichte oder Gedichte über die Liebe, Freundschaft oder den elenden Herzschmerz. Zusammen mit eigenen Bildern, (gemalt oder photographiert) passend zu deiner Geschichte gestaltet ihr euren Teil eines Buches. Dieses wird gedruckt und veröffentlicht. Zudem besuchen wir eine Berliner Redaktion oder eine Druckerei. Max. Teilnehmer/innen 6
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Cinema Global präsentiert

Freitag, 7. Januar 2011 um 17.00 Uhr

Ali Zaoua

Regie: Nabil Ayouch / Marokko, Frankreich, Belgien 2000/ 99 Minuten mit: Mounïm Kbab
empfohlen ab: 12 Jahren
In den Bauruinen im Hafen von Casablanca kämpfen die 12jährigen Ali, Kwita, Boubker und Omar ums Überleben, ihr einziger Halt ist ihre Freundschaft. Ali träumt davon, Seemann zu werden und die Insel mit den zwei Sonnen zu finden. Doch während einer Auseinandersetzung mit einer rivalisierenden Gang wird er erschlagen. Die Freunde wollen Ali ein fürstliches Begräbnis verschaffen, was gar nicht so leicht ist. Doch Alis Traum von einem besseren Leben wird für seine Freunde zur Triebfeder für ein Leben in Würde und Selbstbestimmung. Der Film wurde mit Straßenkindern in Casablanca gedreht. Fast dokumentarische Bilder wechseln mit poetischen und märchenhaften Momenten und ergreifen den Zuschauer mit einer Kraft, die nicht Mitleid, sondern Respekt hinterlässt.

Freitag, 14. Januar 2011 um 17.00 Uhr

Die Stimme des Adlers
(2009)

Regie: René Bo Hansen / Deutschland, Schweden, Dänemark 2009 / 81 Minuten mit: Bazarbai Mate

Prädikat besonders wertvoll ohne Altersbeschränkung Dies ist die ungewöhnliche Geschichte vom Erwachsenwerden des 12-jährigen Bazarbai. Er lebt mit seiner Nomadenfamilie im westlichsten Teil der Mongolei. Eigentlich würde er gerne wie sein älterer Bruder die Einöde verlassen und sein Glück in der Hauptstadt Ulan-Bator suchen. Doch sein Vater will ihn der Familientradition entsprechend zum Adlerjäger ausbilden. Als der Adler durch Bazarbeis Unachtsamkeit davonfliegt, gerät die Suche nach ihm zum Abenteuer.

Freitag, 21. Januar 2011 um 17.00 Uhr

Geh und Lebe

Regie: Radu Mihaileanu / Israel, Frankreich, Belgien, Italien 2005 / 140 Minuten, mit: Yaël Abecassis
empfohlen ab: 12 Jahren

Eine christliche Mutter gibt ihren neunjährigen Sohn als Juden aus und schickt ihn aus einem Flüchtlingslager im Sudan nach Israel. Eine Rettungsaktion jüdischer Äthiopier soll auch ihn vor dem sicheren Hungertod bewahren. In der fremden Umgebung ist er zunächst sehr allein, bis ihn eine jüdische Familie adoptiert und sich um sein Vertrauen bemüht. Er lässt sich zwar auf diese Menschen ein, sein Geheimnis behält er jedoch für sich. Er hat große Angst davor, das Land verlassen zu müssen, wenn jemand erfährt, dass er kein Jude ist.

Freitag, 28. Januar 2011 um 17.00 Uhr
Flickan
Regie: Fredrik Edfeldt / Schweden, 2009/ 95 Minuten, mit: Blanca Engström
Freigegeben ab 6, empfohlen ab 10 Jahren
In einem einsam gelegenen Haus auf dem Land unternimmt ein zehnjähriges Mädchen seine ersten Schritte in die Welt der Erwachsenen. Als seine Eltern für ein Entwicklungshilfeprojekt nach Afrika reisen, muss das Mädchen mit seiner szenigen Tante Vorlieb nehmen. Die ist jedoch nicht besonders zuverlässig und will lieber mit ihrem Lover segeln gehen. So beschließt das Mädchen, auf sich selbst aufzupassen. Eine abenteuerliche Zeit beginnt, in der die Zehnjährige viele Prüfungen bestehen muss.

Freitag, 4. Februar 2011 um 17.00 Uhr

Machuca, mein Freund (vom Cannes Filmfestival)

Regie: Andrés Wood / Chile, 2004/ 121 Minuten, mit: Matías Quer
empfohlen ab: 12 Jahren
Santiago de Chile 1973, kurz vor dem Militärputsch von General Pinochet gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende: Eine elitäre Privatschule nimmt unter der Leitung eines sozial engagierten Paters kostenlos einige Schüler auf, die in einem Slum am Rande der Stadt leben. Unter ihnen ist Pedro Machuca, der in die Klasse des braven Jungen Gonzalo Infante gesteckt wird. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft werden die beiden Elfjährigen schnell Freunde. Sie lernen durch das Elternhaus des anderen aus erster Hand kennen, dass Armut und Reichtum im Land sehr unterschiedlich verteilt sind, aber zugleich haben sie ihre ersten Liebeserfahrungen mit einem Mädchen aus den Slums. Allen Anfeindungen der beiden Gesellschaftsklassen zum Trotz übersteht ihre Freundschaft die sozialen Spannungen, bis der Militärputsch vom 11. September 1973 ihr ein abruptes und brutales Ende setzt.